Corona-Sonderzahlung

Seit dem Kenntnisnahmebeschluss über die Corona-Sonderzahlung erreichen die KODA-Geschäftsstelle diesbezüglich viele Anfragen. Hintergrund dieser Anfragen ist, dass es für einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nachvollziehbar ist, weshalb nur einzelne Berufsgruppen die Sonderzahlung erhalten.

Die Thematik beginnt mit dem am 25. Oktober 2020 vereinbarten Tarifabschluss (gültig vom 01.09.2020 – 31.12.2022) zwischen den kommunalen Arbeitgeberverbänden (VKA) und dem Bund mit den Gewerkschaften ver.di und dbb beamtenbund und tarifunion. In diesem Tarifabschluss wurde die Zahlung einer gestaffelten Corona-Sonderzahlung von bis zu 600 Euro beschlossen.

Aufgrund der in der AVO-DRS geltenden TVöD-Tarifautomatik erhielten auch unsere Angestellten und Auszubildenden (PIA-Auszubildende) im Sozial- und Erziehungsdienst und im Pflegebereich eine einmalige Corona-Sonderzahlung. Diese Berufsgruppen sind arbeitsvertraglich an den TVöD angelehnt.

Bei anderen Berufsgruppen wie bspw. den Anerkennungspraktikanten/innen, Verwaltungsmitarbeitenden usw. greift die oben genannte Tarifautomatik deshalb nicht, da diese arbeitsvertraglich an den TV-L angelehnt sind.

Von einer Ausweitung der Corona-Sonderzahlung auf weitere Berufsgruppen wurde deshalb abgesehen, da im Rahmen der in diesem Jahr anstehenden TV-L-Verhandlungen ein ähnlicher Beschluss möglich ist. Im Falle einer Ausweitung der Corona-Sonderzahlungen würde es daher unter Umständen zu Doppelauszahlungen kommen, wodurch es wiederum zu einer Ungleichbehandlung der nach TVöD Beschäftigten käme. 

Die KODA bittet die Angestellten im Bereich der Diözese daher um Veständnis und Geduld.