Kurzarbeit im Kirchlichen Dienst

KODA beschließt COVID-Ordnung in Anlehnung an den öffentlichen Dienst

Coronavirus

KODA-Regelung zur Kurzarbeit beschlossen

Rückwirkend zum 1. April hat die Bistums-KODA mit der „Ordnung COVID-DRS“ die arbeitsvertragsrechtliche Grundlage für den Abschluss von Dienstvereinbarungen zur Kurzarbeit geschaffen.

Die Regelung der KODA übernimmt in wesentlichen Punkten den Tarifvertrag Covid, wie er  für den Bereich der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände mit den Gewerkschaften abgeschlossen wurde.

Die Beschäftigten erhalten vom Dienstgeber in den Entgeltgruppen 1 bis 10 eine Aufstockung auf 95% des Nettoentgelts. Für die Beschäftigten der Entgeltgruppen 11 bis 15 beträgt die Aufstockung 90%. Eine  Musterdienstvereinbarung als Orientierung ist Teil der Regelung.

Mit der KODA-Regelung sind einheitliche Standards und Absicherungen bei der Einführung von Kurzarbeit in den betroffenen Bereichen geschaffen. In der Niederschrift werden Pastoral, Verwaltung und Sozial- und Erziehungsdienst grundsätzlich ausgeschlossen.

Die Regelung ist befristet und hat eine Laufzeit bis 31.12.2020.

Die Ordnung COVID-DRS wird vom Bischof mit der Veröffentlichung im Kirchlichen Amtsblatt in Kraft gesetzt.