Tarifeinigung TVöD für den Sozial- und Erziehungsdienst (SuE)

KODA wartet Erklärungsfrist der Tarifvertragsparteien ab

Die AVO-DRS sieht hinsichtlich der Übernahme von Tarifeinigungen des TVöD für den Sozial- und Erziehungsdienst eine Tarifautomatik vor.

Damit könnte der Tarifabschluss des TVöD vom 17.04.2018 für die über 7.000 Erzieherinnen und Erzieher in der Diözese Rottenburg-Stuttgart bedeuten, dass die Tabellenwerte der Anlage D AVO-DRS in drei Schritten jeweils zum 1. März 2018, zum 1. April 2019 und zum 1. März 2020 erhöht werden. Diese Erhöhung der Tabellenwerte sowie die für die Entgeltgruppen S 2, S 3 und S 4 vorgesehenen Einmalzahlungen von 250,- € stehen allerdings unter dem Vorbehalt der seitens der Tarifvertragsparteien in der Tarifeinigung gesetzten Erklärungsfrist und einem in der AVO-DRS vorgesehenen zweiwöchigen Widerspruchsrecht der KODA. Die zweiwöchige Widerspruchsfrist der KODA beginnt mit dem Ablauf der Erklärungsfrist  am 15. Juni 2018.

Für einen Widerspruch der KODA wäre ein wichtiger Grund erforderlich.

Von ihrem Widerspruchsrecht hat die Dienstgeberseite der KODA seit Bestehen der AVO-DRS im Jahr 2015 erst einmal Gebrauch gemacht um eine unklare Rechtslage zu vermeiden.

 Mit einer Entscheidung über die Umsetzung der Tarifeinigung hinsichtlich SuE-Tabelle und Einmalzahlung ist daher nicht vor Juli 2018 zu rechnen.